Fühlst du schon oder denkst du noch? 1. Wut und Ärger
2. Mai – 10:00 – 3. Mai – 16:00
Vertiefungszyklus Basisgefühle
Hatten wir als Kinder zu wenig Resonanz und sichere Räume, um uns so auszudrücken, wie wir uns gefühlt haben, fehlen uns heute nicht nur die Worte für das, was wir fühlen: oft nehmen wir unsere Gefühle überhaupt nicht wahr. Sie fristen ein Dasein unterhalb unserer Wahrnehmungsschwelle und drücken sich nur in rationalen Aussagen, Metaphern oder letztlich in psychosomatischen Symptomen aus.
Daher führt uns die Frage: „Fühlst du schon oder denkst du noch?“ auf eine wesentliche Spur zu wirklicher Gesundheit und Freude im Leben.
Erst, wenn wir unsere Gefühle wirklich spüren, sie annehmen und ihre Kraft durch uns strömen lassen, kommen wir in Kontakt mit unserer ganzen Lebenskraft und Lebendigkeit.
Wut und Ärger
Das Selbstreflexionsmodell kann uns dabei unterstützen, zunächst bei uns selbst zu erforschen, was die eigentliche Ursache für unseren Ärger ist und auf welche unerfüllten Bedürfnisse er uns hinweisen will.
Dies hilft, dann entspannter und klarer in die Begegnung mit dem Auslöser zu gehen und die kraftvolle Energie der Wut zu nutzen, um für unsere Bedürfnisse zu sorgen.
Wenn Wut oft als zerstörerisch und verletzend erlebt wurde, haben wir Angst, sie auszudrücken und erlauben uns nicht, für unsere Werte und Bedürfnisse einzustehen. Auch hier ist es hilfreich, tiefer zu forschen, was dieser Angst zugrunde liegt.
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4. Juli: Traurigkeit einladen
19.-20.September: Scham